Die Verantwortung

1. Hausemer Sponsorenlauf

 

Wir waren dabei! Am Samstag, den 23. September 2017, fand der 1. Hausemer Sponsorenlauf unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Nico Morast statt. Ein Lauf, an dem kleine und größere, junge und ältere, schnelle und langsamere Läuferinnen und Läufer gemeinsam die Generalsanierung und Erweiterung unserer Mehrzweckhalle in Massenbachhausen unterstützten.

 

Die Laufstrecke führte mit einer Länge von ca. 600 m durch das Zentrum von Massenbachhausen. Start und Ziel war der Rathausplatz, an dem auch die Zuschauer-Verköstigung stattfand. Startzeit war um 11:00 Uhr, Zielschluss um 12:00 Uhr.

 

Ausgezeichnet wurden die Läufer/innen mit den jeweiliges meisten Laufrunden bzw. Kilometern,

je Altersklasse: Kindergartenkinder, Grundschulkinder, Jugendliche (Jhrg 03-06, Junioren (Jhrg 00-02),

Herren/Damen (Jhrg bis 1977), Senioren (Jhrg ab 1976).

 

Die Sponsoren mussten mindestens einen Betrag von 50 Cent pro Runde zusagen, nach oben gab es keine Grenzen. Jedoch konnte ein Sponsor neben einem festen Rundenbetrag auch einen Maximalbetrag nennen, den er nicht übersteigen möchte (Beispiel: Sponsor M.Muster sagt 5,- € pro Runde zu, jedoch insgesamt maximal 100,- €, d.h. sie zahlt lediglich bis zu 20 Runden).

 

Insgesamt konnten so Euro für die Generalsanierung und Erweiterung der Mehrzweckhalle in Massenbachhausen an die Gemeinde eingespielt werden. Allen Sponsoren, Läuferinnen und Läufer ein ganz herzliches Dankeschön für ihr Engagement.

 

Das Dankschreiben des Bürgermeisters gibt es hier zum download

Voller Einsatz

Artikel aus "Deutsche Handwerks Zeitung" vom 14. Juli 2017. Text und Abbildungen von Stefanie Pfäffle.

Ruven Baumgärtner und sein Team investieren Zeit und Geld, um Flüchtlinge zu integrieren

 

Samir Mulaomerovic (links) leitet den Iraner Mehdi Khosropanah in der betriebseigenen Werkstatt an.

 

Holger Ehrhardt, Ausbildungsleiter bei Ruven Baumgärtner Elektronik GmbH in Massenbachhausen, und sein Chef müssen lachen. „In der Berufsschule fallen wir ab September wirklich auf“, meinen sie grinsend. Denn zwei, vielleicht sogar drei der Auszubildenden, die dann aus Massenbachhausen kommen, werden Flüchtlinge sein – mit den entsprechenden Namen. Es ist der nächste Schritt für die Firma in Sachen Integration von Flüchtlingen. Denn im Betrieb von Elektrotechnikermeister Ruven Baumgärtner arbeiten bereits sechs von ihnen als Helfer – aus Eritrea, dem Irak und Iran.

 

Kontakt über Helferkreis

Baumgärtner lebt in Schwaigern und hat private Kontakte zum dortigen Helferkreis. „Ich hab natürlich mitbekommen, dass die Betriebe suchen, damit den jungen Männern nicht langweilig ist und sie ihr Leben aufbauen können“, erinnert er sich. Also dachte er sich vor zwei Jahren: „Warum nicht? Probieren wir es einfach mal.“ Ein Helfer, Hemant Ogale, setzt sich so sehr für die Flüchtlinge beim Landratsamt ein, dass die jungen Eritreer auch ohne Duldung eine Arbeitserlaubnis bekommen. „Inzwischen haben aber alle ihre Anerkennung.“ Ogale sondiert auch vor, schaut, wer für welchen Betrieb geeignet ist. „Das hat auch wirklich gut geklappt, nur einem Ingenieur war die Helfertätigkeit einfach zu wenig, das ist verständlich“, ergänzt Ehrhardt.

 

Einsatzwille überzeugt

Die Flüchtlinge zu beschäftigen ist aber nicht nur ein reiner Dienst am Menschen. Auch Baumgärtner braucht – wie so viele andere Handwerksbetriebe – dringend Arbeitskräfte. Seinen neuen Helfern zahlt er den branchenüblichen Mindestlohn von elf Euro pro Stunde. Der Einsatzwille seiner neuen Mitarbeiter begeistert alle. „Die wollen einfach, die Jungs, die möchten sich hier ein Leben aufbauen“, stellt Ehrhardt fest. Er erinnert sich an eine SMS, in der einer der jungen Männer für sich mit den Worten wirbt, dass er seine fehlenden Sprachkenntnisse mit seinem Einsatz wettmachen möchte.

 

Im Stich gelassen

Die Sprache ist natürlich von Anfang an ein Problem. Mit Händen und Füßen werden Anweisungen und Anleitungen klargemacht, so dass es immer irgendwie funktioniert. „Learning by doing“ ist angesagt. Schnell machen die Flüchtlinge Fortschritte, werden vor allem im Lager eingesetzt,

weil da mehr kommuniziert werden muss. Gerade in diesem Bereich fühlt sich Baumgärtner aber vom Staat im Stich gelassen. „Wenn man da wartet, bis die Jungs einen Integrations- oder Sprachkurs bekommen, haben die in zwei Jahren noch keinen“, ärgert er sich. Also geht die Firma mit zu den Ämtern, hilft beim Umorganisieren, wenn der Kurs vormittags stattfinden soll, was wegen der Arbeit nicht geht. Sogar bei der Wohnungssuche wird geholfen.

 

Eigener Sprachkurs

Jetzt geht Baumgärtner noch einen Schritt weiter und veranstaltet in Zusammenarbeit mit einer Sprachschule einen Kurs für alle Mitarbeiter, die Sprachprobleme haben, und das sind nicht nur die Flüchtlinge. „Aber es ist doch saublöd, dass wir so viel Energie investieren, um sie zu integrieren, und dann müssen wir auch noch den Sprachkurs selbst bezahlen“, ärgert sich der Geschäftsführer. Jetzt findet das Ganze samstags statt, denn unter der Woche wird gearbeitet. „Wir als relativ großer Betrieb können das stemmen, aber die kleineren können das gar nicht leisten.“

 

Amtsdeutsch übersetzen

Denn die Sprache im Alltag ist ja nur der Anfang. „Täglich stehen drei, vier Mann bei mir mit einem Blatt Papier in der Hand und schauen mich hilfesuchend an“, berichtet Andreas Morvay, Teamverantwortlicher Warenwirtschaft & Beschaffung. Es sei ein enormer Aufwand, die Behördenbriefe in verständliches Deutsch zu übersetzen, selbst als Muttersprachler müsse man das oft mehrfach lesen. Froh sind alle drei, dass es innerhalb der Mannschaft nur in den ersten Wochen Vorbehalte gab. Die ablehnende Haltung habe es nur gegeben, bis auch der Letzte verstanden habe, dass „die Kerle total arbeitswillig und nett sind“, stellt Baumgärtner fest. Und das mit den schwierigen Namen, das klappt dann irgendwann auch.

 

Das PDF der ganzen Zeitungsseite gibt es hier zum download

Spende für Nordstadtkids

Baumgärtner Elektrotechnik spendet und trägt so zu einem Gesamterlös von fast 27.000 Euro bei.

 

Dieser Erlös kommt den Heilbronner Nordstadtkids und den neuen Angeboten im Kiosk am Industrieplatz (kurz KAI)zu Gute.

Nordstadtkids ist eine Einrichtung des Kreisdiakonieverband Heilbronn und richtet sich an alle Kinder – v.a. aber an (ehemalige) obdachlose Kinder und Flüchtlingskinder. Mit dem Nordstadt-Mobil, einem Anhänger mit zahlreichen Spiel- und Kreativmaterialien, ist die Mitternachtsmission regelmäßig auf den Spielplätzen in der Nordstadt unterwegs, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen und Beziehungen aufzubauen. In der Nordstadtkids-Wohnung (mit Küche, Wer- und Kreativräumen) bzw. im KAI ist Platz zur weiteren Entfaltung. In vertrauter Atmosphäre können Beratungsgespräche geführt oder neue Gaben entdeckt und aus den Kindern „herausgekitzelt“ werden. Einzelangebote ermöglichen es, individuell auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. In Gruppenangeboten erleben die Kinder wichtige soziale Kompetenzen. Ein großes Anliegen ist hierbei, die Kinder bei der Integration zu unterstützen und ihnen christliche Werte zu vermitteln. Hier wird jedem Kind – gleich welcher Herkunft, Religion und Lebensgeschichte – mit Wertschätzung begegnet.

 

Der KAI war als Treffpunkt einiger Klienten jahrelang Ziel der aufsuchenden Arbeit der Mitternachtsmission. Nachdem der letzte Mieter den Betrieb einstellte, durfte der Kiosk von der Mitternachtsmission angemietet und nach den eigenen Vorstellungen umgestaltet werde. An jeweils unterschiedlichen Tagen wird ein Anlaufpunkt für verschiedene Zielgruppen angeboten. Neben den Angeboten für die Kinder finden regelmäßig der „Offene Treff“ statt. Hier wird aus der Obdachlosen-, Trinker- und Drogenszene sowie den Bewohnern des Stadtteils, die Möglichkeit zur Beratung und Seelsorge oder einfach nur zum Gespräch bei einer Tasse Kaffee geboten. Begegnungen zwischen Menschen in herausfordernden Lebensumständen und ihren Nachbarn, soll künftig in diesem Rahmen möglich sein. Darüber hinaus wir der Kiosk von STABIl genutzt – einem Angebot für traumatisierte Flüchtlinge, die hier in einem geschützten Rahmen über ihre belastenden Erlebnisse sprechen können.

Kathi Wolff

 

Triathlon-Profisportlerin Kathi Wolff aus Schwaigern, findet zur Partnerschaft folgende Worte:

 

Seit Anfang des Jahres 2017 sind Baumgärtner elektrotechnik und ich nun miteinander verbunden. Eine "geschäftliche Partnerschaft" einzugehen, hört sich zunächst sehr steif an. Jedoch zeigte sich schon nach unserem ersten Sporttag die Dynamik und Frische dieses Unternehmens. Bei unseren regelmäßigen Trainings (einige nennen es auch Quälerei) geht es zwar vordergründig um den Sport, aber eigentlich um viel mehr: den gemeinsame Spaß und das Kennenlernen der Kollegen fernab von der Arbeit!

Ich nehme das Unternehmen als sehr flexibel und leidenschaftlich aber gleichzeitig auch ehrgeizig und einsatzbereit wahr. Diese Eigenschaften sind nicht nur entscheidende Bestandteile im Sport, sondern eine genauso wichtige Basis einer Firmenkultur. Ich freue mich ein Teil dieser "Familie" geworden zu sein.

 

Kathi Wolff wird durch uns in ihrem sportlichen Tun unterstützt und trägt dafür unsere Marke „Baumgärtner Elektrotechnik“ zur Schau UND unterstützt uns obendrein im Themenkreis des betrieblichen Gesundheitsmanagement. Einmal im Monat dürfen wir mit ihr unterschiedlichste Dinge trainieren und uns auf diverse Laien-Sportveranstaltungen vorbereiten lassen.

Foto: Larasch.de

Foto:

Marcel Hilger

Wir alle wissen um die Problematik der „Vollbeschäftigung“ und der damit verbundenen und elementar wichtigen „weichen Gehaltsfaktoren“.

Wir tun in unseren Baumgärtner-Betrieben viel dafür, dass unsere Mitarbeiter tatsächlich wahrnehmen wie wichtig sie uns sind und dass sie uns am Herzen liegen.

 

Unter anderem (und das ist nur ein kleiner Baustein) schreiben wir den Faktor „betriebliches Gesundheitsmanagement“ ziemlich groß und bieten hierzu einiges an.

Mit Lothar Leder zusammen http://www.lothar-leder.de haben wir schon einige Sporttage im Betrieb abgehalten und aktuell kommt Kathi Wolff (Profitriathletin aus Schwaigern) jeden Monat einmal und macht Kraft/Ausdauer/Lauf- oder sonstige Einsteiger-Trainings.

 

Das kommt spitze an. Im März haben wir die Qualität von eBikes zu schätzen gelernt. Wir sind mit einer Gruppe Leute durch den Odenwald gefahren, die von ihren Fitness-Graden unterschiedlicher kaum sein konnte. Trotzdem hatten alle Spass. Egal wie fit.

 

Also haben wir einen Hänger mit 10 eBikes „gebaut“, die jeden Wald- und Wiesenweg aushalten und auch auf der Straße super rollen. Die neue 29“ Generation an Mountainbikes ist super easy zu fahren und passt selbst zu den ungeübtesten Radlern.

 

Für „Teambuilding-Maßnahmen“ oder „Führungskräfte-Tage“ oder „Abteilungs-Workshops“ ist der Spass garantiert.

 

Den Anmietschein vom Anhänger gibt es hier zum download.

 

eBike fahren mit Ironman Lothar Leder

Familienherberge Lebensweg

 

Familien mit schwerstkranken bzw. behinderten Kindern stehen unter psychischer, physischer und oft auch finanzieller Dauerbelastung. Das gesamte Familienleben ist auf das pflegebedürftige Kind zugeschnitten und vom Auf und Ab der Krankheit geprägt. Für die Bedürfnisse der Eltern oder Geschwisterkinder bleibt da kaum noch Raum. Genau hier setzt das wegweisende Konzept der Familienherberge Lebensweg an.

Die Familienherberge Lebenswerk schenkt Familien mit schwerstkranken Kindern eine Auszeit vom Alltag, indem sie diese auf ganzer Linie unterstützt und entlastet. Dazu bietet sie Kurzzeitwohnplätze für die ganze Familie und ein kompetentes und warmherziges Pflege-Team, das das kranke Kind während des Familienaufenthalts liebevoll und professionell betreut.

 

Wir unterstützen die Familienherberge Lebensweg mit unserer Spende.

Neuer Trikotsatz für Fußballjugend

 

Die Jugendspieler der F-, E- und D-Jugend der SGM Massenbachhausen/Massenbach spielen seit dieser Saison in einheitlichen Trikots. Es ist der gleichen Jako-Satz, wie bei unseren Aktiven. Der SVM hat somit ein einheitliches Erscheinungsbild von der F-Jugend bis hoch zur 1. Mannschaft so, wie bei den großen Vereinen.

Jedes Kind hat jetzt seinen Namen und seine Wunschnummer auf dem Trikot. Eine kleine Delegation dankte recht herzlich für das großzügige Sponsoring und überreichte Mannschaftsbilder der drei Jugendmannschaften. Es wurde von den strahlenden Kindern berichtet, die sich über Ihre Trikots, Hosen und Stutzen freuten, als sie diese bekamen. Auch die Jugendtrainer wurden mit einem Trikot ausgestattet.

 

Zur Seite der Fussballjugend des SVM:

http://sv-massenbachhausen.de/fussball/jugend

Jungfalken mit neuen Trikots

 

Als Eishockeyfans und jahrelanger Sponsor der Eisbären Heilbronn unterstützen wir jetzt die Jungfalken des HEC. Bei den Jungfalken sind eishockeybegeisterte Kinder zwischen 4 und 9 Jahre. Mit den neuen Trikots fördern wir auch hier die Jugendarbeit.

 

Zur Seite der Jungfalken:

http://heilbronner-ec.de/

Sponsoring beim FSV Schwaigern

Wir sind Sponsor der C-Junioren des FSV Schwaigern und unterstützen diese mit Zuschüssen für Trainingskleidung. Wir wünschen tolle und erfolgreich Spiele.

 

Zur Seite der C-Jugend:

http://fsv-schwaigern.de/1993/fussball/junioren/c-junioren

Viele kleine Schritte zur Integration

Firmenlauf der Volksbank Kraichgau

Artikel aus Heilbronner Stimme vom 02.01.2016 – Elektrotechnik Betrieb Baumgärtner macht gute Erfahrungen mit Asylbewerbern.

 

Awet Araya und Germowi Genet sind froh über ihr neues Leben. „Hier gibt es Hoffnung“, sagt Germowi Genet. In seinem Heimatland Eritrea gibt es kein. Dort herrscht Diktatur. Deshalb ist der 24-jährige geflohen. In Deutschland wollen sich die beiden ein neues Leben aufbauen. Einen wichtigen Schritt dazu haben sie bereits getan und bei Ruven Baumgärtner Elektrotechnik in Massenbachhausen eine Beschäftigung als Elektrohelfer gefunden.

Chance geben „ Wie können wir wachsen und gleichzeitig unserer sozialen Verantwortung gerecht werden?“ Diese Frage hat sich Geschäftsführer Ruven Baumgärtner des öfteren gestellt. Und dabei ist er auf die Asylbewerber gestoßen. „In ihrer Übergangsunterkunft in Schwaigern langweilen sie sich, wir dagegen haben volle Auftragsbücher und suchen ständig Personal“, sagt Teamleiter Holger Ehrhardt. „Und integrieren müssen wir sie sowieso.“ Also haben sich Ruven Baumgärtner und er gefragt, warum man ihnen nicht eine Chance geben soll. Diese seien dankbar dafür und Geld verdienen sie auch noch.

 

Vor einigen Wochen waren es noch sogar noch vier Asylbewerber die in dem mittelständischen Handwerksbetrieb arbeiteten. Einer von ihnen, ein junger Mann aus Eritrea, hat inzwischen sein Bleiberecht erhalten und ist zu seiner Ehefrau nach Mannheim gezogen. Dem Vierten, einem Iraker, habe die Elektrotechnik nicht zugesagt.

 

„Sicherlich ist es für uns zunächst einen wirtschaftliche Investition“, sagt Baumgärtner. Denn die Eritreer brauchen Zeit um die deutsche Sprache zu lernen. Andererseits gibt es in dem Elektrobetrieb eine große Bandbreite an Arbeiten, einfache Tätigkeiten, aber auch anspruchsvollere. Der 20-jährige Awet Araya arbeitet im Lager, stellt Waren für die Kunden bereit und übernimmt auch die sogenannte Rückverräumung von Artikeln. „Da ist er viel in Kontakt mit anderen, so dass sein Deutsch gute Fortschritte macht“, stellt Ehrhardt, der auch für Personalaquise zuständig zuständig ist, fest. Germowi Genet hat seinen Einsatzort auf dem Bau. Der Handwerksbetrieb baut Elektroanlagen für den Einzelhandel. Der 24-jährige Eritreer hilft beim Verlegen der Rohre und Kabeltrassen. Seit drei Monaten sind Awet Araya und Germowi Genet im Betrieb beschäftigt, sind laut Baumgärtner sehr motiviert. Der allgemeine Vorwurf, Asylbewerber würden deutschen Stellenbewerbern den Platz wegnehmen, sei nicht haltbar. „Das deutsche Handwerk hat Nachwuchsprobleme, weil wir den Beruf nicht attraktiv gehalten haben“, sagt Ruven Baumgärtner. In der Konkurrenz zu Industriebetrieben ziehe das Handwerk den Kürzeren. „Diesen Kampf verlieren wir. Doch wir haben den Vorteil dass wir unseren Betrieb familiär und flexibel gestalten können.“

 

Bild: Germowi Genet (v.li.) und Awet Hraya aus Eritrea arbeiten als Elekrohelfer bei Ruven Baumgärtner. Rechts Teamleiter Holger Ehrhardt. Foto: Friedhelm Römer

 

 

Betriebliche Aufgabe

Allerdings haben sich Baumgärtner und Ehrhardt im Vorfeld gründlich Gedanken darüber gemacht, in welchem Team die Neuen idealerweise integriert werden könnten. Denn auch dies müsse passen. Baumgärtner: „ Es ist eine betriebliche Aufgabe, sie zu integrieren. Wenn sie die Sprache einigermaßen erlernt haben, dann können sie einen Gesellenbrief in Etappen machen.“ Das Unternehmen profitiert derzeit von einem Modellprojekt, das die Arbeitsagentur mit dem Tüv Rheinland auf den Weg gebracht hat. Dabei werden Handwerker über drei Monate in die Theorie der Elektrotechnik eingewiesen. Ein wichtiger Baustein für die Mitarbeiter, um das Tätigkeitsfeld zu erweitern. Manche Dinge müssen sich allerdings erst noch einspielen. „Zweimal waren sie einfach nicht zur Arbeit erschienen“. Erzählt Holger Ehrhardt. Später stellte sich heraus, dass sie einen Behördentermin beim Landratsamt hatten. Sie waren offensichtliche davon ausgegangen dass sie sich im Betrieb nicht explizit hätten abmelden müssen.

 

Odyssee

Awet Araya und Gemowi Genet waren Nachbarn in Eritrea. Sie sind gemeinsam geflohen. Ihre Flucht war offensichtlich eine Odyssee durch den afrikanischen Kontinent, durch die libysche Wüste, per Boot nach Italien und schließlich nach Deutschland. Ihr dortiges Leben haben sie nicht selbst bestimmen können. „Man bekommt irgendeinen Beruf zugewiesen“, erzählt Germowi Genet. Viele werden zum Militärdienst auf unbestimmte Zeit herangezogen. Er war im Gefängnis, ist dort ausgebrochen und geflohen. Awet Araya war ein Jahr lang Polizist. Eine Ausbildung hatte er nicht.

 

Mit gleich 6 Teams mit je vier Teilnehmern startete  am 2. Juli 2015 gegen 19 Uhr die große „Baumgärtner-Familie“ beim Firmenlauf der Volksbank Kraichgau in Sinsheim. Ein jährlich wiederkehrender Team-Laufwettbewerb mit insgesamt ca. 1.200 Startern. über eine Strecke von rund 5,3 km.

Im Vordergrund stehen das Gemeinschaftserlebnis als Team oder Unternehmen sowie die Förderung des Fitnessgedankens. Auch wir unterstützen und fördern diese Ziele mit unserer Teilnahme.

Es zählt zwar immer erst einmal der olympische Gedanke ´Dabei sein ist alles!´, aber es gibt natürlich auch ein sportliches Ziel. Die Laufzeiten der vier Teammitglieder werden zum Teamergebnis aufsummiert, welches letztendlich für die Platzierung in den drei Wertungskategorien "Damen", "Herren" und "Mixed" auschlaggebend ist.

Die Teams und ihre Platzierungen gibt es hier als PDF zum Download

Darüber hinaus werden von verschiedenen Sponsoren Sonderwertungen wie "originellstes Mannschafts-Outfit", "jüngstes bzw. ältestes Team", etc. ausgelobt.

Ein wesentliches Merkmal des Firmenlaufs ist sein ausgeprägter Event-Charakter.

Vor, während und nach dem Lauf ist das Wichtigste, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spaß haben, daher lassen wir den Abend nach der Siegerehrung auch mit einer stimmungsvollen After-Run-Party ausklingen.

Am Freitag den 06.02.2015 war es so weit - unser erster Auftritt bei besagter Lehrstellenbörse. Wir waren natürlich sehr gespannt, denn laut der Ausstellerliste befanden wir uns in Gesellschaft einiger groß aufgestellten Arbeitgeber.

 

Eigens für die Messe haben wir zusammen mit unseren Auszubildenden eine Mustertafel gebaut, die mit allerhand elektrotechnischen Gimmicks aus der Gebäudetechnik bestückt wurde. Schalter, Leuchten und Videoüberwachung – alle bequem per Tablet ansteuerbar. Hier auch noch einmal unser Dank an alle, die an den Vorbereitungen beteiligt waren.

 

Durch die Zusammenarbeit des Handels und Gewerbevereins mit den örtlichen Schulen, die auch die Bewirtung übernommen hatten, war die Ausstellung sehr gut besucht und man konnte durchaus von einer vollen Halle sprechen.

 

Es kamen einige interessante Gespräche mit jungen Menschen zustande, die oftmals von ihren Eltern begleitet waren und wir aktiv Werbung für das Handwerk, den Beruf des Elektronikers und die Firma Ruven BAUMGÄRTNER Elektrotechnik machen.

Lehrstellenbörse des HGV Schwaigern

Die Zukunft als Sponsor der Eisbären.

2014/15 gehen wir als Hauptsponsor nun schon in die 5. Saison für die Eisbären und wir danken für die vergangene grandiose Saison. Zum wiederholten Mal zum Meistertitel! Wir sind über alle Maßen stolz und hatten eine tolle Zeit in der Arena. Spannungsgeladen und mit Vorfreude erwarten wir die neue Saison. Wir Wünschen viel Erfolg und freuen uns mit Mitarbeitern, deren Familien und Freunden auf ein paar ungezwungene Stunden im Stadion. Das Mannschaftsfoto entstand vor unserem Firmengebäude.

Eigentlich machen wir LICHT, aber wir können auch laufen.

Um uns fit zu halten, haben wir mit einigen Kollegen und deren Familien dieses Jahr regelmäßige Lauftreffs eingeführt. Interessierte haben sich getroffen und konnten zusammen laufen, sich unterhalten und abschalten. Mit zunehmendem Training kam der Gedanke auf, sich auch mal in einem Wettkampflauf zu beweisen. Nicht lange und wir haben uns entschieden beim Jedermannlauf (4,7km), einem Teil des Heuchelberglaufs mitzumachen. Am 28.09.2014 war es dann soweit, das BAUMGÄRTNER Team ging mit 9 Teilnehmern an den Start und alle haben es ins Ziel geschafft. Es hat sehr viel Spaß gemacht und der Ehrgeiz für den Panorama-Lauf (21,1km) 2015 ist geweckt. Vielen Dank an alle, die so toll mitgemacht haben.

Vernissage „HandwerkSkunst“ Ein Rahmen für junge Künstler

In Zusammenarbeit mit dem  Kinder & Jugendreferat Schwaigern, dem Graffiti Künstler Emin „RUSL“ Hasirci und der Ruven BAUMGÄRTNER Elektrotechnik GmbH entstanden im Rahmen des Jugend-Kunst-Projektes erstklassige Kunstwerke, die von Jugendlichen der gesamten Region entworfen und hergestellt wurden.

 

Jugendreferent Jochen Wagner bot zusammen mit Emin „RUSL“ Hasirci in den Osterferien einen Graffiti-Workshop für Jugendliche aus der Region an. Ausgestellt wurden die Graffitis in den Nebenräumen des Schwaigerner Bahnhofs. Ein Blick auf die kreativen und ausdrucksstarken Bilder hat Ruven Baumgärtner begeistert und schnell kam die Idee auf, die neuen Firmenräume der Ruven BAUMGÄRTNER GmbH dauerhaft zu schmücken.

 

Darüber hinaus sollte aber noch ein Rahmen her, indem die Jugendlichen sich und ihre Kunst ordentlich präsentieren können. Eine Vernissage an dem die Kunstwerke enthüllt werden und einem breiten Publikum gezeigt werden können war die Lösung.

Am Mittwoch den 4 Juni 2014 war es dann so weit. Ein breites Publikum, unter anderen Nico Morast (Bürgermeister von Massenbachhausen) und Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU-Abgeordnete) statteten einen Besuch ab, um die Kunst zu sehen und ein solches Projekt mit ihren Worten wertzuschätzen. Die Gäste wandelten durch die Büroräume und die jungen Künstler enthüllten ihre Werke und präsentierten diese mit ihren eigenen Worten.

 

Die Kunstwerke sind so verschieden wie ihre Erschaffer, mal spontan, mal kritisch, mal farbenfroh, mal ikonisch, mal witzig und auf jeden Fall allesamt kreativ. Die Werke sind dauerhaft im Haus der Elektrotechnik in der Robert-Bosch-Straße 16 in Massenbachhausen zu sehen.

 

Ein toller Erfolg! Wir geben ein dickes DANKE an alle, die dabei mitgewirkt haben.

Wir und die Eisbären Heilbronn

Als Hauptsponsor begann die Kooperation mit den Eisbären Heilbronn als eine Initiative für die Mitarbeiter und deren Familien. Man wollte den Kollegen einen Raum schaffen, an dem sie zusammen mit den Kindern ein paar ungezwungene und angenehme Stunden verbringen können. Daraus wurde dann eine enge Verbindung, die nunmehr die Vierte Saison anhält.

Die Werbemaßnahme an sich spielt für uns dabei eine sehr untergeordnete Rolle. Da wir und unsere Partner zumeist im Bereich des Industrie und Gewerbebaus überregional agieren. Mit dieser betrieblichen Ausrichtung sollte man meinen, dass ein Sponsoring im Eisstadion gar nicht so sehr viel Sinn macht. Aber darum geht es uns auch gar nicht.

 

Die Eisbären Spiele wurden vielmehr zum Raum für betriebliche Freizeitgestaltung und netter Entspannung für Kollegen und Freunde. Was aber natürlich auch eine erhebliche Rolle zur Kooperationsentscheidung von Baumgärtner beitrug ist der ehrenamtliche Einsatz aller „Eisbären“, die Woche für Woche sehr viel Freizeit investieren um tolle Sportveranstaltungen in Heilbronn auszurichten.

 

Unserer Meinung nach gibt es kaum einen Verein, der so viel in das Wohlergehen seiner Fans und vor allem seiner „kleinen Fans“ investiert wie die Eisbären.

Leintalfunken Massenbachhausen

Närrisch sein, eine alte Tradition

 

In der früher nahezu ausschließlich

katholischen Gemeinde Massenbachhausen hat der Gedanke, Fasching zu feiern, schon eine sehr alte Tradition. Im heutigen Verein dem Carnevalclub

Massenbachhausen unterstützen wir

die Showtanzgruppe Leintalfunken und freuen uns auf die 5. Jahreszeit.

Zur Homepage des

Carnvalclub Massenbachhausen

 

© Ruven BAUMGÄRTNER elektrotechnik GmbH · Robert-Bosch Str. 14-16 · 74252 Massenbachhausen · Tel: 0 71 38 - 97 55 0

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